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Texte | 2008

Sechs Bildpaare ergeben zwölf Bilder: 50/70 Mischtechnik auf Papier

Die Bildpaare versuchen sich anzugleichen, haben schon gewisse Ähnlichkeiten und teilweise noch gewaltige Unterschiede. Auf abstrakter Ebene wird folgende Thematik bearbeitet:

Frauen treffen hier auf Männer: mit der Zeit des Ablaufs einer Periode (Partnerschaft, Ehe) nähert sich das Frausein dem Mannsein an. Oder anders: der Mann wird weich. Seine Weichheit nach deinem langen Prozess ist von anderer Natur. Diese Weichheit bedeutet Stärke. Die Frau, die an Härte zunimmt, der Mann der an Weichheit gewinnt, diese beiden können, wenn sie wollen, sich so annähern, dass sie Zwillingen gleichen, da sie in und an dieser langjährigen Symbiose wachsen und reifen, sodass auf allen Ebenen die Unterschiede weichen. Dies geht in Richtung androgyner Mensch, in geistiger Weise geschlechtslos.

Die Frau im Mann und der Mann in der Frau dürfen leben und sind ebenbürtig. Animo und Anima vereinen sich zu einem heilen ganzen.

Wir alle sind auf dem Weg dorthin. Ein langwieriger Vorgang, der Ecken und Kanten abschleift und das innerste nach außen kehrt, das außen nach Innen und am Schluss gibt es keinen Unterschied. Außen und innen sind eins, das Harte und das Weiche bedingen einander und sind von gleicher Qualität, das Männliche und das Weibliche: zwei Seiten einer Medaillie: also eins! Das ist Kunst und höhere Mathematik wenn die Eins dann auch noch zur Null wird und im Nichts verschwindet.

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